Kegel-Sport-Verein Kuhardt 1995 e.V.

HERZLICH WILLKOMMEN beim


  KSV´ler der Woche

 

Auf dieser Seite stellen wir Spielerinnen und Spieler des Kegel-Sport-Vereins

Kuhardt genauer vor. Dazu krönen wir jede Woche den KSV´ler der Woche.


 

+++ Von Karlsruhe wieder auf die pfälzische Rheinseite

--- KSV´ler der Woche (KW08/2021) ist Sascha Leucht

 

Sascha, seit wann bist du beim KSV?

Ich bin seit der Saison 2019/2020 beim KSV Kuhardt.

Zusammen mit Sebastian Schmidt hat es mich über den Rhein in die Pfalz an den Rheinberg gezogen.

 

Was war der Auslöser für dich, ein Rheinberger zu werden?

Ich spielte 17 Jahre im benachbarten Rülzheim, bevor es mich in meine badische Heimat nach Karlsruhe zog. In Karlsruhe spielte ich 8 Jahre und hatte eine schöne und erfolgreiche Zeit. Hier sind wir von der Landesliga 3 bis in die Verbandsliga aufgestiegen.

Jedoch hatte ich immer den Traum, einmal in der Bundesliga zu spielen. Hier gab es für mich nur einen Verein und das war der KSV.

Durch meine Vergangenheit in Rülzheim kannte ich den Verein und vor allem die Spieler bzw. Mitglieder. Wir haben hier einen super Zusammenhalt und sind wie eine große Familie.

 

Was ist dein Lieblingsanfeuerungsruf des KSV?

Disco Leuchtshow natürlich ;-)

 

Hast du einen Spitznamen?

Disco Leuchtshow oder Fallpech, da könnt Ihr euch einen aussuchen.

 

Welches Wurfsystem favorisierst du?

Ich persönlich spiele das 200 Wurf System lieber, jedoch muss ich sagen, dass ich seit letzter Saison am 120er System ebenso Gefallen gefunden habe. Über kurz oder lang werden wir meiner Meinung nach sowieso irgendwann nur noch die 120 Wurf spielen.

 

Was sind deine Bestleistungen und größten Erfolge?

Heimbestleistung 1035, Auswärtsbestleistung 1025.

Für mich war der größte Erfolg, dass ich das Ziel erreicht habe in der 1. Bundesliga zu spielen.

 

Wie wirst du dich künftig beim KSV engagieren und was sind die Ziele?

Ich werde das Amt des Fallpechbeauftragten übernehmen und werde genaustens analysieren

an welcher Schraube wir drehen müssen, um aus dem Fallpech das Fallglück zu machen.

Was denkst du, wird die nächste Runde 21/22 wie geplant starten?

Ich hoffe und denke, dass wir bis dorthin geplant starten können.

 

KSC oder FCK?

Was ist das? Eine Scherzfrage? Für mein badisches Herz gibt es natürlich nur einen Verein und das ist der KSC.

 

Hast du noch Anmerkungen oder möchtest du noch was an die Kegelwelt mitteilen?

Bleibt alle Gesund und ich hoffe, dass wir uns alle bald wieder zum Murmeln treffen können.

Und vergesst um Himmelswillen nicht die Gööörk im Gin. Das sind die Vitamine, die wir gerade brauchen.

Bericht/Interview: Nicolai Bastian/Jochen Härtel


 

+++ Die treibende Kraft der 2. Mannschaft+++

- Aufstiegscoach Christopher Pfadt ist KSVler der Woche 07/2021

 

Seit wann bist du beim KSV?

„Ich bin seit 2013 Mitglied im Verein.“

 

Wie bist du zu unserem Verein gekommen?

„Eigentlich hat alles durch den Tod meines Opas angefangen. Dieser war schon einige Jahre als Hobbykegler unterwegs. Nach seinem Tod wollte ich dies weiterführen und stieg dann auch dort ein. Dort traf ich auf Willy Stein, der auch schon Mitglied beim KSV war. Anfangs kegelten wir in Rülzheim, bevor das Kegelcenter dort geschlossen wurde und wir nach Kuhardt umsiedelten. Nach längerer Zeit sagte dann Willy zu mir, ich sollte mir mal ein Spiel anschauen und zum Training mitkommen. Gesagt, getan, war ich dann bei einem Heimspiel vom KSV als Zuschauer dabei. Ich dachte am Anfang, das Spiel wird schon nicht so lange gehen, da irrte ich mich wohl. Als ich dann dort war sprach mich Markus Wingerter an, wir unterhielten uns für eine Weile und die Faszination begann.“

 

Der KSV Kuhardt ist ein besonderer Club, Warum?

„Ich habe mich hier von Anfang an wohl gefühlt. Es sind einfach die Menschen in diesem Verein, die das alles so großartig machen. Hier wird der Verein richtig gelebt und auch der Zusammenhalt ist etwas ganz besonderes. Der KSV ist für mich wie eine 2. Familie geworden und ich bin stolz darauf ein Teil davon zu sein.“

 

Du bist aktuell noch Jugendwart des KSV. Was hat dir in deinen Amtsjahren am meisten Spaß gemacht?

„Es ist einfach schön, wenn man sieht wie die Sportler aufwachsen und sich weiterentwickeln. Als Trainer ist man ein Teil davon.“

 

Du bist DOSB Lizenztrainer. Kann der KSV auch weiterhin auf dich als Trainer setzen?

„Natürlich. Ich fühle mich in dieser Rolle einfach sehr wohl. Letzte Runde habe ich als ‚Coach‘ eine grandiose Saison mit der 2. Mannschaft gehabt. Das wurde schließlich mit dem Aufstieg in die Landesliga gekrönt. Hier steckt einfach jede Menge Potential in der Mannschaft und den Spielern, die sich einfach perfekt ergänzen. Ich hoffe, ich kann so als Trainer dem Verein noch lange unter die Arme greifen und eventuell auch mal bei der 1. Mannschaft in die Trainerrolle schlüpfen.“

 

Was sind deine Bestleistungen?

„Heim 859 Kegel, Auswärts 882 Kegel in Speyer.“

 

Der beste Kegler der Welt ist für dich und warum?

„Da gibt’s wohl nur einen, Markus Wingerter. Als Mensch, wie auch als Sportler einfach überragend. Sein Wille, Ehrgeiz und seine Leidenschaft für diesen Sport sind einfach nicht in Worte zu fassen. Es ist einfach eine Faszination ihn spielen zu sehen und eine Ehre für mich ihn zu kennen.“

 

Du bist ein Bestandteil der KSV Wrestling-Szene. Wer ist deine Lieblingswrestlerin?

„Ganz klar Becky Lynch. Auch, wenn sie im Moment in ihrer Schwangerschaftspause ist, hoffe ich, dass sie danach zurückkommt und wieder für Unterhaltung sorgt.“

 

Wie sollte der KSV in fünf Jahren aufgestellt sein?

„Ich hoffe, dass wir alle in einem vereinten Verband wieder zueinander finden. Dass dann jeder im selben Verband das System spielen kann, was er möchte. Egal ob 120 oder 200 Wurf, denn wir alle leben und lieben diesen Sport.

Wie in den letzten Jahren auch, denke ich, dass sich der KSV weiter etablieren wird und für die ein oder andere Überraschung auf Landes- bzw. Bundesebene sorgen kann. Es steckt noch jede Menge Potential im Verein und in einzelnen Spielern. Denn jeder arbeitet an sich und will sich weiterentwickeln, um den KSV weiter nach vorne zu treiben.“

Bericht/Interview: Nicolai Bastian/Jochen Härtel


 

+++ Der KSV-Kassenwart kann auch auf der Bahn mit Zahlen umgehen

--- KSVler der Woche 06/2021 ist Dominik Mendel

 

Seit wann bist du beim KSV?

„Ich bin seit kurz nach der Vereinsgründung im Jahr 1995 Mitglied im Verein.“

 

Wer ist dein keglerisches Vorbild?

„Axel Schondelmaier. Sein Einsatz, seine Emotionen und sein Spiel haben mich seit meiner Jugend immer begeistert.“

 

Gibt es einen Musikgeschmack, den du besonders favorisierst?

„Da gibt es keinen bestimmten, aber House gehört schon zu den Favoriten.“

 

Was macht den KSV besonders?

„Ich habe den KSV nun 25 Jahre begleitet und alle Erfolge von der A-Klasse bis zur Bundesliga miterlebt. Es wurde schon immer viel für die Jugend getan und die jungen Spieler gefördert. Der Großteil der Mitglieder ist kegelverrückt und leben den Verein. Der Zusammenhalt, Ehrgeiz und die Verbindung von jungen und älteren Spielern, das war beim KSV schon immer ganz besonders. Wir sind eine Familie.“

 

Wo wird der KSV in fünf Jahren stehen?

„Egal in welchem Verband, wird sich der KSV auf Bundesebene etablieren und mit einem breiten Feld auf Landesebene präsentieren. Gute Strukturen sind vorhanden, um weiterhin erfolgreich zu sein.“

 

Was sind deine Bestleistungen?

„Heim 1090 Kegel, auswärts 1072 Kegel in Eppelheim.“

 

Was war dein größter Erfolg?

„Vizelandesmeister 2008, der Bundesligaaufstieg und 2. Pokalsieger.“

 

Wann kegeln wir wieder?

„Ich denke, dass wir im Sommer mit der Vorbereitung einsteigen können und die neue Runde im September mit entsprechenden Hygienekonzepten starten kann.“

Bericht/Interview: Nicolai Bastian/Patrick Jochem


 

+++ Nie müde, pflichtbewusst und immer noch hungrig

--- KSV´ler der Woche 05/2021 ist Waldemar Friedrich

 

Seit wann bist du beim KSV Kuhardt?

Ich bin seit 2011 beim KSV, davor war ich 27 Jahre im Nachbarort beim SKV Rülzheim

 

Was sind deine persönlichen Bestleistungen?

Meine Bestleistung über 200 Wurf ist auf der Heimbahn 993 Kegel und Auswärts in Eppelheim 943 Kegel. Über 100 Wurf liegt meine persönliche Bestleistung bei 484 Kegel.

 

Warum bist du schon so lang beim KSV Kuhardt und was fasziniert dich am Club?

Es wird meistens nach Leistung aufgestellt und ich kann trainieren mit bestimmten Kameraden, die meist besser sind wie ich. Das Training macht noch mehr Spaß, wenn man mal Leistung der 1.Mannschaftsspieler übertreffen kann, wenn auch eher selten. Beispielsweise trainiere ich regelmäßig mit Patrick Jochem.

 

Was ist das Besondere am Kegelsport?

Auch als Zuschauer hat man das Gefühl, dass man Teil der Mannschaft ist.

 

Hast du persönliche Ziele für deine weitere Zukunft beim KSV?

So oft als möglich und hoffentlich noch lange 200 Wurf durchzuhalten und noch einmal bei der Ü70 die Deutschen Meisterschaften zu erreichen.

 

Welches Wertungssystem gefällt dir besser?

Das ergibt sich aus der vorherigen Frage. Ich bin dafür, dass am Ende des Spiels der gewinnt, der die meisten Kegel umgeworfen hat. Natürlich ist das andere Spielsystem bestimmt auch nicht schlecht. Wir sind alle eine Kegelgemeinschaft und es sollte jeder das spielen dürfen, was er gerne mag. Auf unseren Kegelbahnen ist für alle Platz.

 

Was trinkst du am liebsten?

Aperol Spritz.

 

Hast du beim KSV noch andere Funktionen oder Ämter?

Ich bin seit 2006 Schiedsrichter, weil ich mich im Kegeln weiterbilden wollte.

Deshalb habe ich erst den B-Schein beim DKBC gemacht und weil ich damals für die Bundesliga beim KV Mutterstadt auch der A-Schein nötig war absolvierte ich den zusätzlich ebenfalls. Seit die DCU auch Schiedsrichter braucht, bin ich Schiedsrichter für den KSV Kuhardt. Es ist und war mir immer ein Bedürfnis beruhigend auf die Spieler einzuwirken und so selten wie möglich Karten zu verteilen.

 

Wie lautet dein Lebensmotto?

Nie Aufgeben.

Bericht: Nicolai Bastian/Jochen Härtel


 

+++ Kegler aus Leidenschaft und Liebe zur Geselligkeit

--- KSV´ler der Woche 04/2021 ist Franz Kiefer

 

Seit wann trägst du das schwarz-gelbe KSV Logo auf der Brust?

„Von 1973 bis 1996 war ich Hobbykegler. 1996 trat ich schließlich dem KSV Kuhardt bei.“

 

Wie bist du zum Kegelsport gekommen?

„Beim KSV Kuhardt spielten seit 1995 schon einige meiner Kegelbrüder aktiv. Der Weg zum Verein war dadurch kein langer mehr.“

 

Was waren für dich die schönsten und erfolgreichsten Momente im Kegelsport?

„Die zahlreichen Aufstiege und ähnliche Erfolge werde ich nie vergessen.“

 

Der KSV ist ein familiärer Verein. Was denkst du sind unter anderem noch große Stärken des KSV?

„Das gute Zusammenspiel zwischen Jung und Alt.“

 

Was sind deine persönlichen Bestleistungen?

„Bei der 100-Wurf Serie 491 und bei der 200-Wurf Serie 956 Kegel.“

 

Was können wir sportlich von dir in der Zukunft noch erwarten, hast du Ziele?

„Lange dabei zu bleiben und vielleicht noch einen persönlichen Rekord erzielen.“

 

Das beste Getränk auf der Welt ist?

„Weißherbstschorle süß-sauer und Uludag“

 

Hast du ein Lebensmotto?

„Wer lange kegelt wird alt.“

Bericht/ Interview: Nicolai Bastian/Jochen Härtel


 

+++ Seit 2012 Mitglied der großen KSV-Familie

--- KSV´ler der Woche ist Anil Ucal (KW03/2021)

 

Anil, seit wann bist du bei den Rheinberger Jungs?

„Beim KSV bin ich seit dem Jahr 2012.“

 

Was hat dich zum Kegeln gebracht, warum betreibst du diesen Sport?

„Ein Freund von mir hat mich angesprochen, ob ich Lust habe den Kegelsport auszuprobieren. In Germersheim bin ich dann auch mit ins Kegeltraining gegangen. Mir hat der Sport gut gefallen und ich bin bis heute dabeigeblieben.“

 

Was bedeutet der KSV Kuhardt und das Vereinsleben für dich persönlich?

„Der KSV Kuhardt bedeutet mir sehr viel. Der Verein ist für mich mittlerweile wie eine Familie geworden. Mich macht es glücklich, Teil der KSV Familie zu sein.“

 

Wer ist dein keglerisches Vorbild?

„Mein Vorbild ist eindeutig Markus Wingerter. Für mich ist er ein Weltklasse Sportkegler.“

 

Was möchtest du sportlich noch erreichen?

„Ich habe noch einige Ziele mit dem KSV und möchte noch Einiges erreichen. Kegeltechnisch möchte ich mich natürlich noch stark weiter entwickeln. Ein langfristiges Ziel ist für mich, in der zweiten Mannschaft des KSV mit dem Schwarz-Gelben Dress auflaufen zu können. Ich weiß, dass das nicht von heute auf Morgen geht, allerdings möchte ich am Ball bleiben.“

 

Was macht den Verein aus der Rheinberghalle so besonders?

„Den Kegelsportverein Kuhardt macht seine familiäre Basis aus. Die Kameradschaft und der Zusammenhalt sind hier das A und O.“

 

Was ist dein Lieblingsessen und was dein Lieblingsgetränk?

„Mein Lieblingsgetränk ist eine gute Cola. Als mein Leibgericht würde ich Pizza und natürlich eine gute Portion Döner nennen.“

Bericht/Interview: Nicolai Bastian/Jochen Härtel


 

+++ Gründungsmitglied und Bundesligaschiri

--- KSV´ler der Woche ist Thomas Wingerter (KW 02/2021)

 

Seit wann bist du Mitglied beim KSV?

"1989 kam ich mit 30 Jahren über das Hobby-Kegeln zum aktiven Kegeln (TSV-Abteilung Kegeln). Hier kam ich in der 1., 2. und 3. Mannschaft zum Einsatz."

 

Du warst sehr viele Jahre Sportwart beim KSV. Was waren die wichtigsten sportlichen Ereignisse in dieser Zeit für dich?

"In der Spielrunde 1993/94, noch unter TSV-Flagge, übernahm ich das Amt des Sportwartes. Als Gründungsmitglied des KSV Kuhardt im April 1995 wurde ich erneut zum Sportwart gewählt und war bis Mitte 2015 im Amt. Der Aufstieg der Herrenmannschaft in die Bundesliga war mein größter Erfolg als Sportwart. Das emotionalste für mich war, als mein Sohn Markus im Jahr 1999 in Markranstädt bei Leipzig deutscher Einzelmeister in der U14-Männlich wurde und ich als Betreuer hinter ihm saß. Er zählte damals nicht zu den Favoriten, spielte aber im Abräumen die besten Ergebnisse seiner Altersklasse. Gerne blicke ich auch auf die lustige Hin- & Heimfahrt damals mit einem alten gelben VW T3 Bus der Deutschen Post zurück."

 

Wir sind sehr dankbar für dein Engagement als Schiedsrichter. Ist das für dich eine Selbstverständlichkeit die Heimspiele der ersten Männermannschaft zu leiten, oder wirst du in Zukunft sogar selbst noch mal zur Kugel greifen?

"Zusätzlich zum aktiven Kegeln war ich von 2005 bis 2014 als Schiedsrichter beim DKBC tätig. Das Schiedsrichter-Amt übe ich heute in der DCU ebenfalls noch aus. Es ist mir immer eine Ehre und Freude die Heimspiele des KSV zu leiten. Wenn ich als Spieler in einer Mannschaft gebraucht werde, stehe ich, solange es meine Gesundheit zulässt, immer zur Verfügung."

 

Der KSV ist ein Kuhardter Verein. Du bist ein „echter geborener“ Kuhardter.  Was bedeutet der KSV für dich und den Ort?

"Der KSV ist für mich seit seiner Gründung ein Teil meiner Freizeit und wird es auch immer bleiben, egal ob im sportlichen oder organisatorischen Bereich. Ich bin stolz auf das, was wir als kleiner Dorf-Verein bisher erreicht haben!

 

Wir wissen, dass ein guter Weißherbstschorle für dich eine willkommene Erfrischung ist." Was ist aber dein Leibgericht?

"Bei einer Weißherbstschorle und einem guten gegrillten Steak mit Freunden, erinnere ich mich gerne an manche schöne Stunden zurück.

Ich wünsche dem KSV Kuhardt für die Zukunft noch viele Erfolge und GUT HOLZ."

Bericht/Interview: NicolaiBastian/Markus Wingerter/Jochen Härtel


 

+++ "Zusammenhalt und der Club sind das Wichtigste"

--- KSV´ler der Woche ist Peter Wingerter (KW 01/2021)

 

Pit, wie lange bist du jetzt schon beim KSV?

Beim KSV bin ich mittlerweile schon über 20 Jahre, seit 1999.

 

Eine wichtige Frage zu Beginn. Wie geht es dir gesundheitlich?

Mir geht es den Umständen entsprechend gut. Nach fast 5 Monaten Kur und Reha zu Zeiten von Corona geht es langsam bergauf.

 

Wie hoch sind deine aktuellen Bestleistungen auf der Bahn?

Gute Frage, allerdings weiß ich das schon gar nicht mehr so genau.
Im Spiel liegt meine Bestleistung bei 983 oder 986. Im Training liegt meine Bestleistung bei 994. Damals habe ich gegen Tobias Lacher trainiert, noch vor seiner Zeit bei Eppelheim. Das Ganze ist also schon ein paar Jährchen her. Natürlich gibt es kaum ein
Training, in dem man keinen "raus macht". Tobias trainierte damals ca. 960 und musste mir schließlich einen kalten Kaffee bezahlen.

 

Was bedeutet der KSV für dich persönlich, was macht diesen Verein aus?

Der KSV bedeutet für mich Zusammenhalt, Familie, Unterstützung und tolle, spannende Wochenenden auf der Kegelbahn. Die Jugendarbeit des Vereins macht den KSV so außergewöhnlich. Die Talente wurden "von klein auf" in der Rheinberghalle großgezogen. Umso schöner war/ist es im Verlauf der Jahre zu sehen, dass der eigene Nachwuchs so viele Erfolge erzielen konnte und hoffentlich künftig auch weiter erzielen wird.

 

Was können wir sportlich und von dir im Vereinsleben in der Zukunft erwarten?

Ich hoffe, dass ich künftig so gut es eben geht weiter trainieren und spielen kann. Aber auf jeden Fall werde ich die Spielerinnen und Spieler, sowie den ganzen Verein weiterhin unterstützen. 

 

Wo siehst du den KSV in fünf Jahren? Wohin sollte sich der Verein entwickeln?

Leider kann ich nicht in die Zukunft schauen, aber ich wünsche mir, dass der Verein weiterhin mit konstanten Leistungen in der Bundesliga bleibt. Schön wäre es auch, wenn jeder Einzelne weiter an sich arbeitet und sich entwickelt und wir somit als Verein und Gemeinschaft noch viele weitere Erfolge erzielen können. Außerdem soll weiterhin ein familiärer Zusammenhalt untereinander bestehen und die Jugendarbeit weiter gefördert werden. Ich hoffe, dass wir uns alle wieder schnellstmöglich und regelmäßig zu unseren Spielen, Grillfesten und Ausflügen sehen.

 

Was ist dein Lieblingsgetränk?

Schwierige Frage! Meine Lieblingsgetränke sind alkoholfreies Weizen und Weißherbstschorle, sauer natürlich.

Bericht/Interview: Nicolai Bastian/Sina Wingerter/Jochen Härtel


 

+++ Mehr als nur eine gewissenhafte Schriftführerin

--- KSV´ler der Woche ist Jennifer Wingerter (KW 53/2020)

 

Jenny, du bist als First Lady des KSV bekannt. Warum war für dich ein Vereinseintritt in den KSV nur logisch?

Naja, als Firts Lady würde ich mich nun nicht unbedingt betiteln, eher als aktiver Part im Hintergrund. Im Vordergrund zu stehen ist nicht unbedingt meins. 2003 war ich zum ersten mal bei Kegelspielen bei meinem Mann mit dabei, ziemlich schnell hat mich so das Kegelfieber gepackt. Nachdem ich den Verein 5 Jahre lang auf Spielen begleitet und unterstützt habe, habe ich mich dann 2008 dazu entschieden als passives Mitglied in den Verein einzutreten.

 

 

Du arbeitest seit Jahren im KSV Vorstand als Schriftführerin mit. Wie viel Spaß macht dir die Vorstandsarbeit?

Es macht mir viel Spaß in der Vorstandschaft mitzuwirken und meine Ideen miteinzubringen. Ich denke in einer solchen Runde ist es auch wichtig, die Meinung bzw. Ansichtsweise eines passiven Mitgliedes zu haben. Aktuell ist es Schade das unsere Planungen für dieses Jahr, wie unser Vereinsjubiläum oder unsere Weihnachtsfeier, nicht durchgeführt werden konnten. Dies wollen wir im kommenden Jahr nach Möglichkeit nachholen.

 

Aus Sicht eines Passiven Mitgliedes. Wie beurteilst du die aktuelle Corona Situation? Sollte die Kugel baldmöglichst wieder rollen?

Gewünscht hätten wir uns sicher alle das die Runde ganz normal hätte laufen können. Allerdings war es meiner Sicht nach richtig und auch wichtig, dass diese unterbrochen wurde. Aufgrund der Ungewissheit wie es die kommenden Wochen weitergeht denke ich nicht das ein „normaler Spielbetrieb“ möglich sein wird. Ich hoffe für alle Beteiligten das zumindest die Halle wieder für den Trainingsbetrieb freigegeben wird und nach Möglichkeit vielleicht das ein oder andere Freundschaftsspiel ausgetragen werden kann.

 

Wie erklärst du dir die Faszination Rheinberghalle inklusive KSV Kuhardt?

Der KSV Kuhardt ist mehr als nur ein Verein, ich sehe uns eher als eine große Familie. Wer einmal ein Teil dieser KSV Familie ist spürt die Faszination und den Zusammenhalt. Gerade in dieser aktuell schwierigen Zeit fehlt einem genau diese Gemeinschaft und der Ausgleich vom Alltag am Wochenende.   

 

Welches Getränk gehört für dich auf einen geselligen Abend unbedingt dazu?

Oh, ganz schwierige Frage. Früher hätte ich ganz klar Bacardi Cola gesagt, heute läuft ein geselliger Abend für mich meist ohne Alkohol ab.

Bericht: Nicolai Bastian


 

+++ Über die Schul AG und 20 Meter Fußweg zum KSV

--- KSV´ler der Woche ist Felix Braun (KW 52/2020)

 

Wie bist du zum KSV gekommen, die Entfernung war nicht sehr groß, stimmts? Zum Kegeln bin ich über die Grundschul-AG, die der KSV seit Jahren anbietet, eigentlich schon 2005 gekommen. Damals durfte man dort erst ab der 3. Klasse mitmachen, deshalb bin ich ein Jahr später zum KSV als mein Bruder Philipp, weil ich eben ein Jahr länger warten musste um bei der AG, die Markus Wingerter betreute, teilzunehmen. Als geborener Kuhardter muss man natürlich Handball spielen, daher war es für mich perfekt das der Jugendtrainingstag der KSV‘ler am Freitag war. Die Entfernung zur Rheinberghalle war dabei, wie die meisten wahrscheinlich wissen werden, nicht die größte Hürde, um zu den jeweiligen Trainings zu kommen.

Dem KSV bin ich seitdem treu geblieben, während ich das Handballspielen nach der Ausbildung an den Nagel gehängt hab.

 

Was fasziniert dich am Sport Kegeln? Was macht es aus?

Fasziniert hat mich schon immer, dass du einfach bei jedem deiner 100 bzw. 200 Würfe vollkommen konzentriert sein musst. Zu Beginn der AG und auch meiner Zeit beim KSV ging es mir eher um den Spaß, ich hatte einen Ausgleich zum direkten Mannschaftssport beim Handball. Ziemlich schnell packte mich dann aber der Ehrgeiz und ich wusste, dass nur Ich selbst für meinen Wurf verantwortlich bin und so wollte ich immer mehr Kegel treffen und meine Ergebnisse immer weiter verbessern. Kegeln macht einfach aus, dass alles in Perfektion im Anlauf stimmen muss, damit man konstant seine Ergebnisse spielt. Davon bin ich noch weit entfernt und auch die Konzentration ist nicht immer bei 100%. Diese Lektion durfte ich in der Runde 18/19 lernen, in der ich teilweise meine Unterlagen vom Studium mit auf die Bahn genommen habe und bis 30 Minuten vor Spielbeginn Dinge fürs Studium erledigt habe. Die Quittung dafür bekam ich dann eben in ernüchternden Ergebnissen.

 

Was ist der KSV für dich persönlich... mehr als nur dein Verein, indem du dein Hobby ausübst? Natürlich ist der KSV für mich mehr als ein Verein, wir sind eine recht große Familie unterschiedlichster Charaktere, in der das ein oder andere Mal auch hart diskutiert wird. Aber im Endeffekt wird immer fürs Wohl des Vereins und der Gemeinschaft zusammengearbeitet. In den letzten 15 Jahren durfte ich mit dem Verein vieles erleben und auch Erfolge feiern. Besonders Stolz bin ich auf die Jugendarbeit, weil ich selbst als Teil der Jugend immer unterstützt wurde. Meistens hatte man bei Meisterschaften immer einen großen Klumpen Schwarz-Gelb hinter sich, der extra für die Jugend angereist war. Als Beisitzer bin ich auch Teil des Vorstands und will dort vor allem die breite Masse des KSV vertreten. Verlieren sollten wir auf keinen Fall unsere Damenmannschaft sowie die über Jahre starke Jugendarbeit. Außerdem bin ich vor allem der Meinung das alle Mannschaften in sich gleich wichtig sind, klar spielt der KSV I in der 1. Bundesliga und der KSV III in der Vierer-Liga, aber ohne die Rückendeckung der unteren Herrenmannschaften wäre der KSV I ziemlich schnell aufgeschmissen bei Verletzungen oder Ausfällen.

 

Du wohnst mittlerweile in der Gegend von Ludwigshafen, was bedeutet das für dein weiteres Engagement beim KSV? Welche Ziele hast du mit Schwarz-Gelb? Natürlich ist Ludwigshafen-Kuhardt kein Katzensprung, aber im KSV habe ich einige Kameraden die gerne 50 km und Plus fahren, um in Kuhardt zu trainieren oder Spiele bestreiten zu können. Daher würde ich sagen, dass der Wohnortswechsel fast keinen Einfluss auf meine Rolle im KSV hat. Ich werde versuchen genauso weiterzumachen wie vorher. Meine Beisitzer-Position würde ich gerne auch weiterführen, sofern ich wiedergewählt werde. Was ich allerdings traurig finde ist, dass ich oft direkt zum Auswärtsspielort fahre oder irgendwo eingesammelt werde und deshalb sehr oft legendäre Auswärtsfahrten mit dem KSV II im eigenen KSV-Bus verpasst habe. An dieser Stelle Grüße an Jochen und Monti! Da war auch mal gern die Switch und Mario-Party am Start. Ziele mit dem KSV sehe ich meist von Saison zu Saison, daher gehe ich immer von einem Verbleib der 1. Herrenmannschaft in der Bundesliga aus. Ein jedes Jahr wiederkehrendes Ziel ist dann allerdings der Aufstieg der 2. Herrenmannschaft. Um den Rückhalt der 1. Mannschaft langfristig zu sichern ist mein Ziel vor allem die 2. Mannschaft mindestens in die Regionalliga zu bekommen, um einfach keine zu große tabellarische Lücke zwischen den beiden Mannschaften zu haben. Denn ich denke vom Niveau unserer zweiten Garde her müsste sie viel höher spielen. Aber da sind wir ja dran 😉

 

Wie siehst du die Situation mit den zwei geteilten Verbänden...wird es zur Fusion kommen? Ich bin das Thema langsam Leid. Als die Trennung von DCU und DKBC los ging war ich noch in der Jugend und auch nicht wirklich im Thema drin. Es hieß auf einmal in der Jugendrunde „Ja ihr spielt jetzt 120 Wurf“, ich hab das vorher gar nicht gekannt und erst recht noch nie gespielt. Mit den Jahren habe ich die Problematik verstanden und bin der Meinung, diese Trennung hätte von vorneherein vermieden werden können und müssen. Ich denke, dass eine Fusion auf lange Sicht unvermeidbar und nur noch eine Frage der Zeit ist. Wir als KSV haben in dieser Zeit trotz viel Diskussion den richtigen Schritt gemacht und sind „Zweigleisig“ unterwegs, so halten wir uns alle Karten offen und können auf alle Eventualitäten reagieren.

 

Was ist dein Lieblingsgetränk?

Die meisten werden Gin-Tonic mit Gurke erwarten, aber vor allem in der Corona-Pandemie kam als Lieblingsgetränkt kalte Milch mit Kaba hervor. Zuerst Milch, dann Pulver.

Bericht/Interview: Nicolai Bastian/Jochen Härtel


+++ Für Kameradschaft und den KSV über den Rhein

--- KSV´ler der Woche ist Sebastian Schmidt (KW 51/2020)

 

Seit wann bist du beim KSV?

Ich bin jetzt das zweite Jahr beim KSV Kuhardt. Gewechselt bin ich zum Sportjahr 2019/2020 von Karlsruhe an den Rheinberg.

 

Warum hast du angefangen zu kegeln und warum bist du dabei geblieben?

Also „Haupschuldig“ ist mein Vater, welcher zu der Zeit als ich ausschließlich Fußball gespielt habe, Sportkegler in Jöhlingen war. Ich war natürlich als kleiner Junge schon immer mit auf den Wettkämpfen und Einzelmeisterschaften als Fan dabei und mich hat das mitgerissen. Dort habe ich dann Ab- und Aufstiege miterlebt und es hat mich nicht mehr losgelassen. Angefangen habe ich dann als absoluter „Spätstarter“ mit 14, in Jöhlingen wo es keine Jugend gab, direkt bei den Herrenmannschaften. Hier gab es dann auch recht flott Mannschaftserfolge und so hatte mich der Kegelsport quasi gefangen. Nach einer "künstlerischen" Pause von 2003 bis 2010 hat es einfach wieder in den Fingern gekribbelt und ich griff wieder zu Kugel.

 

Was sind deine Bestleistungen?

Für mich als ausgewiesenen Trainingsweltmeister ist es doch relativ ernüchternd das ich manche Trainingsergebnisse bisher nicht im Wettkampf auf die Bahn bringen konnte. Wettkampfbestleistung ist bei 976 Holz auf 200 Wurf. Aber wichtiger sind für mich die Mannschaftlichen Bestleistungen und Erfolge wie z.B. unser Bahnrekord im vergangenen Jahr bei Barbarossa Kaiserslautern mit einer Mega-Mannschaftsleistung von 5676 Holz, das sind die Erlebnisse und Ergebnisse welche man nicht vergisst!

 

Wo siehst du den KSV in 5 Jahren?

Schwierige Frage in schwierigen Zeiten! Ich gehe einfach mal davon aus, dass sich die aktuelle Lage beruhigt und wünsche mir den KSV in einem vereinten Verband mit der ersten Mannschaft wieder auf Bundesebene zu sehen. Ich bin mir sicher, dass alle anderen Mannschaften des KSV sich ebenso erfolgreich entwickeln können. Sportlich wird der KSV seinen Weg gehen, das haben die vergangenen 25 Jahre gezeigt.

Kameradschaftlich soll einfach alles so bleiben, wie es vor der Pandemie war, ein eingeschworener „Haufen“ mit den gleichen ehrgeizigen Zielen.

 

Was ist das beste Getränk auf der Welt?

Gin-Tonic mit Gööörk aus´m 25-Jahre-KSV-Schobbe-Glas

Text: Nicolai Bastian


 

+++ Der kleine Mayer auf dem Weg zu einem Großen!

--- KSV´ler der Woche ist Mark Mayer (KW 50/2020)

 

Seit wann bist du beim KSV?

„Ich bin seit knapp 2 Jahren beim KSV.“

 

Warum hast du angefangen zu Kegeln und warum bist dabei geblieben?

„Eigentlich eine ganz wichtige Geschichte. Mein Bruder Thorsten hat früher in der Jugend gekegelt, dabei hatte er damals unsere „Räuberpistole Deluxe“ Jochen Härtel sowie Markus Wingerter kennen gelernt. Nachdem seine Kegelkarriere vor vielen Jahren beendet hatte, hat Jochen meinem Bruder vor knapp 2,5Jahren auf der Straße zufällig getroffen. Kurz und knapp haben sie sich ein wenig über die alten Zeiten ausgetauscht und flapsig ausgemacht, dass sie mal wieder in Schifferstadt eine Runde kegeln. Knapp 2 Wochen später hatten sie einen Termin ausgemacht und mein Bruder wollte mich aus Spaß mitnehmen, und zufällig sagte ich ja und war dabei. Nachdem wir in Schifferstadt unsere 200 Wurf machten hatte Jochen 890 Kegel, Thorsten 880 Kegel und ich 820 Kegel. Mir hatte es ziemlich viel Spaß gemacht. Jochen lud uns darauf hin ein, in Kuhardt am Rheinberg mal zu kegeln. Hier haben wir unsere jetzigen Kegelkollegen und Freunde kennen gelernt.“

 

Was zeichnet den KSV Kuhardt aus?

„Die Chemie und Gemeinschaft aller Kollegen. Freud und Leid werden immer gemeinsam geteilt. Egal ob auf sportlicher oder privater Ebene. Der KSV ist eine große Familie.“

 

Wo siehst du den KSV Kuhardt in 5 Jahren?

„Ich denke, dass der KSV, sowie viele andere Vereine im Umbruch sind. Die 120 Wurf werden in den kommenden Jahren immer stärker in unser Gewicht fallen. Des Weiteren hoffe ich das unser „WIR-Gefühl“ erhalten bleibt.“

 

Was ist das beste Getränk auf der Welt?

„Gin Tonic mit einer Gurkenscheibe! Dabei gehen Grüße raus an Philipp Braun!“

 

Was sind deine Bestleistungen?

200 Wurf in Haßloch: 935

200 Wurf in Kuhardt: 911

120Wurf in Mutterstadt: 524

120Wurf in Kuhardt: 540

 

Mark Mayer ist ein ergeiziger und talentierter Spieler. Er stellt sich immer in den Dienst der Mannschaft und des Vereins wenn man Ihn braucht. Auch ist er einer, der jede Woche im Training sich verbessern will und so manchen gestanden Spieler schon gefordert hat! Er wird durch weitere Erfahrungen sich noch spielerisch auf jedenfall steigern. Durch seiner locker Art und seine Hilfsbereitschaft ist er ein absoluter Gewinn für den KSV, und wir sind froh Ihn in unseren Reihen zu haben.

Text: Markus Wingerter/Nicolai Bastian


 

 

+++ Für den KSV ist Wolfsburg keine Distanz!

 

- KSV´ler der Woche ist Mathias Hähnel (KW 49/2020)

 

Wie bist du zum KSV gestoßen?

Das ist eigentlich eine etwas längliche Geschichte :D. In aller Kürze, ich hab Makus Wingerter auf einer deutschen Meisterschaft in Ludwigshafen kennengelernt, danach haben wir uns beim TOP12 in Ulm wieder getroffen und so sind wir in engerem Kontakt geblieben. Nach dem Rückzug des KV Wolfsburg aus der DCU gab es die Idee, dass man mich doch beim KSV als "Joker" für wichtige Momente melden könnte. Aus einer geplanten  Ein - Saison - Aktion sind inzwischen 3 geworden.

 

Seit wann bist du beim KSV?

Seit der Saison 2017/2018

 

Wie wirst du den KSV künftig aktiv unterstützen können?

Ich plane den KSV so lang zu unterstützen wie das möglich ist, das heißt eigentlich bis es keine Trennung der Verbände mehr gibt und damit eine Doppelmeldung nicht mehr möglich ist oder meine liebe Frau Pia ihr veto einlegt :), danach bestimmt als passives Mitglied, einfach um den Kontakt zu den KSV'lern, die ich sehr mag, zu halten.

 

Wie siehst du die Situation zwischen DKBC und der DCU?

Aus meiner Sicht muss es eine Vereinigung der Verbände geben, schon allein um die Kräfte im Kegelsport wieder zu bündeln. Beide Verbändehaben sehr engagierte Menschen in ihren Reihen, die für sich großartige Dinge auf die Beine gestellt haben. Sei es beispielsweise Frank Thies mit seinem wirklich tollem Engagement für die Jugend in der DCU, Thomas Speck im Bereich der Pressearbeit oder auch beispielsweise Harald Seitz, der sich im DKBC sehr engagiert und viel Zeit für den Kegelsport investiert. Alle haben aber am Ende das gleiche Ziel, die Stärkung des Kegelsports. Ich hoffe, dass in naher Zukunft mehr die Gemeinsamkeiten

als die Differenzen gesehen werden.

 

Was sind deine Bestleistungen?

200Wurf - 1149Kegel in Wolfsburg

120Wurf - 690Kegel in Ulm

 

Was bedeutet der Kegelsport für Dich?

Für mich ist der Kegelsport in erster Linie Ausgleich zu meinem beruflichen Alltag. Das heißt zum einen: Auf der Kegelbahn treffe ich

meine Freunde, da spielen gesellschaftliche Unterschiede keine Rolle. Man kommt mit Leuten in Kontakt, die man sonst nicht kennengelernt hätte. Zum anderen aber ist natürlich auch der Wettkampf ein wichtiger Teil und vor allem die Art des Wettkampfes schätze ich, es gewinnt nicht unbedingt der körperlich stärkere, sondern derjenige, der im Kopf stärker ist, derjenige der den Sieg mehr will: immer vorausgesetzt, dass die Gegenspieler auf einem ähnlichen Niveau spielen. Ich für mich liebe die engen Spiele, die auf den letzten Würfen entschieden werden, dort stehe ich am liebsten auf der Bahn und genau das ist es, was für mich den Kegelsport auch ausmacht.

Bericht/Interview: Nicolai Bastian


 

+++ Der Captain, der Ewige, das Gründungsmitglied Patrick Jochem (KSV´ler der Woche 48/2020)

 

- Seit wann bist du beim KSV?

Beim KSV bin ich schon von Beginn an als Gründungsmitglied dabei. Damals von der TSV Kuhardt Kegelabteilung wo ich 1992 begonnen habe zu kegeln, die Geburt 1995 des KSV live in der Bauernschänke mitgestartet.

 

- Was schätzt du beim KSV bzw. was macht den KSV aus?

Wie schon erwähnt bin ich schon lange genug dabei und habe hier alles mitgemacht. Gerade deswegen kann ich sagen, dass der mannschaftliche Zusammenhalt immer besser geworden ist. Auch weil ein harter Kern einfach nie den Weg woanders hin angetreten hat.

Durch die veränderten Mannschaftsstrukturen greifen die einzelnen Mannschaften nun besser ineinander über, das merkt man auch gerade im Training dass da wieder mehr Leben in der Bude ist. Den KSV macht unter anderem aus, dass er auch neue Wege geht und zukunftsorientiert handelt. Es gibt keine Probleme, nur Lösungen könnte man sagen.

 

- Wie möchtest du dich persönlich weiterhin beim KSV einbringen?

Ich versuche so oft wie möglich verfügbar zu sein, das macht unter anderem dem Sportwart die Arbeit etwas leichter. Mein Terminplan richtet sich meistens nach dem KSV Spielplan weshalb es nur selten der Fall ist dass ich mal ganz abwesend bin.

Und falls ich mal eine zündende Idee habe die uns insgesamt weiterbringt, werde ich dies selbstverständlich umgehend mitteilen.

 

- Was können wir sportlich noch in der Zukunft von dir erwarten?

Ich versuche mich selbstverständlich immer noch zu verbessern, bin aber mit den letzten Jahren ganz zufrieden da gerade in der Rheinberghalle meine Ergebnisse doch wesentlich stabiler geworden sind. Da gab es früher schon längere Durststrecken die einen fast zum verzweifeln gebracht haben, was manche Plattenbahn aktuell aber immer noch tut. Gerade jetzt im 120 Wurf Spiel muss ich mich doch auch noch umstellen was die Taktik im Spiel angeht, hier sind wir alle noch etwas im Lernprozess der gerade mal wieder unterbrochen wurde.

 

- Deine Bestleistung über 200?

Das sind 1090 (in Gerolsheim), daheim hat es bislang „nur“ zu 1080“ gereicht 😉

 

Patrick Jochem engarierte sich von Beginn an immer beim KSV. Er war und ist auch immer noch der „Computer-Spezi“ im Verein. Sei es Schnittlisten, Spielberichte oder auch PC Probleme zum Spiel, er hatt immer die Lösung. Er verwaltete als Webmaster die erste Ausgabe unserer Homepage und ist weiterhin auch noch aktive dabei, sowie ein fester Bestandteil des Presse-Team. Als „El Capitano“ ist er fast zwei Jahrzente der Mannschaftsführer der 1.Herren-Mannschaft und hat immer den richtigen Spruch parat, auch bei den beliebten Spiel-Analysen in den Videos auf KSV-TV. Mit seinen 42 Jahren ist er zwar aktuelle der älteste im 1.Mannschaftsteam, aber er gehört noch lange nicht zum alten Eisen. Der Vize-Deutsche Meister 2002 im Einzel ist immer einer, den man auf der Rechnung haben muss beim Spiel! Er war einer der ersten der den Sprung bei höherklassigen Vereine hätte machen können, aber er sah das gute Potential im KSV um zusammen diesen Weg zu gehen. Patrick entschied schon einige Spiele für den KSV die enorm wichtig waren von der B-Klasse bis hin zur 1.Bundesliga  und wird dies auch weiterhin sicherlich tun. Auch zählt er schon jahrelang zu einen der Trainingsfleißigsten, und liefert sich oft ein Duell mit seinem Trainingspartner und Betreuer Waldemar Friedrich.

Bericht: Markus Wingerter/NicolaiBastian


 

+++ KSV Senior Pirmin Rinck ist stolz auf seine Jungs (KSV´ler der Woche 47/2020)

 

In der Corona-Zeit möchten wir die kegelfreie Zeit nutzen, und euch Spielerinnen und Spieler, sowie wichtige Personen des Kegel-Sport-Vereins Kuhardt vorstellen. Dazu krönen wir jede Woche den KSV´ler der Woche. Wir beginnen diese Reihe mit Pirmin Rinck.

 

Pirmin begann seine Kegellaufbahn in den 80er Jahren zunächst als Freizeitspieler. Im Jahr 1984 war er Gründunsmitglied des SKC Rülzheim, und hatte mehreren Funktionen inne und war ein wichtiger Spieler. Ein glückliches Händchen bewies er als Jugendtrainer, denn er konnte einige Talente aus dem Rülzheimer Verein hervorbringen. Teilnahmen an Deutschen Meisterschaften von seinen Jugendspielern waren keine Seltenheit, u.a. sein Sohn als Deutscher Einzelmeister in der B-Jugend (u14). Gleichzeitig betont Pirmin aber auch mit einem weinenden Auge das die Jugend zu dieser Zeit wesentlich sportbegeisterter war.

 

Im Jahre 2003 entschied er sich für benachbarten Kuhardt’er mit dem folgenden Ziel „Ich wollte hier den Kegelsport vorantreiben, und mit einem ausgeglichenen Team in höhere Klassen vorstoßen!“ so Pirmin. Was ihn besonders begeistert hatte, ist der Blick auf den Nachwuchstalente und die keglerische Ausbildung von jüngeren Perspektivspielern. „Auch ein weiterer Beleg das der KSV ein toller Verein ist sehe ich in der Bodenständigkeit von treuen KSV-Keglern wie Patrick Jochem, Markus Wingerter und Dominik Mendel. Die gerade in den entscheidenden Entwicklungsjahren einigen gute Angeboten von höherklassigen Clubs wiederstanden. Ich bin schlichtweg stolz, den Weg von der B-Klasse bis in die 1.Bundesliga mit Ihnen mitgegangen zu sein“ so Pirmin.

 

Auch als Betreuer und Busfahrer der 1.Mannschaft ist Pirmin weiterhin ein wichtiger Baustein der Schwarz-Gelben Rheinberger Jungs. „Ich bin da wenn ich gebraucht werde für meinen Verein, und muss keinem mehr etwas beweisen. Auch bin ich gespannt auf die weitere Entwicklung des Vereins, gerade im Hinblick auf die aktuelle Situation im DKBC und der DCU“.

 

„Ein großes dankeschön sende ich an meine Familie, für das Verständnis zu der Leidenschaft die ich für den Kegelsport immer hatte und weiterhin habe!“ so weiter Pirmin Rinck. Seine Heimbestleistung liegt bei 1009 Kegel und Auswärtsbestleistung bei 971 Kegel über 200 Wurf. Für die Zukunft wünscht er sich, dass er noch einige Jahre aktiv kegeln kann und mit seinen Jungs noch einige Erfolge in das KSV-Geschichtsbuch schreiben kann.

Bericht: Nicolai Bastian/Markus Wingerter